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Seine Form gibt dem CX seinen Namen, denn CX ist die französische Abkürzung für den Cw Wert. 1974 war der Cw Wert des CX von 0,39 von keinem Konkurrenzfahrzeug auf dem Markt zu erreichen. Seine Karosserie ist flach, schnittig und weit nach vorne gestreckt mit einem langen, keilförmigen Überhang vor der Vorderachse, einem kurzen schrägen Heck ohne Kofferraum und einer weit hinten liegenden Hinterachse. Die Frontscheibe ist stark gewölbt und steht sehr flach, wodurch sich der Innenraum stark aufheizt. Stilistisch gesehen ist die Form des CX ein absolutes Meisterwerk. Die Blechkante, die sich über den vorderen Kotflügel und die vordere Tür zieht, läuft auf der hinteren Tür glatt aus, während darüber eine zweite ansetzt, welche über den hinteren Kotflügel bis zum Heck verläuft. Die hinteren Räder sind von abnehmbaren Blechen verdeckt. A, B und C Säulen fallen extrem zierlich aus, sodass der Rundumblick im CX kaum tote Winkel aufweist.
Die riesige Frontscheibe ist stark gewölbt und geht in flachem Winkel in die flach liegende Motorhaube über. Die Heckscheibe ist konkav nach innen gewölbt und stellt eines der Stilelemente dar, welche den CX unverwechselbar machen. Der vordere Überhang der Karosserie fällt mit 1,06 m sehr lang aus und der hintere mit 0,76 m sehr kurz. Bei den meisten Limousinen seiner Klasse ist dies genau umgekehrt. Der Motor des CX sitzt vor der Vorderachse, weshalb etwas mehr Patz nach vorn als üblich benötigt wird. Die Hinterachse sitzt so weit hinten, dass die hintere Kante der hinteren Tür ohne halbrunden Ausschnitt für den Radkasten senkrecht nach unten verläuft. So besitzt der CX einen enorm langen Radstand von 2,85 m. Diese beiden Werte, langer Radstand und kurzer hinterer Überhang, machen den CX perfekt für den Anhängerbetrieb.

Prestige und Break Modelle haben einen noch mal um 25 cm verlängerten Radstand, welcher an der verlängerten hinteren Tür deutlich erkennbar ist. Diese Tür ist beim Break und Prestige entgegen der landläufigen Meinung nicht identisch. Die hinteren Kotflügel sind ebenfalls einige cm länger als bei der Limousine. Um das Ladevolumen zu vergrößern, hat man das Dach des Breaks über der hinteren Fahrzeughälfte um ca. 10 cm erhöht. Beim Prestige wurde das Dach ab 1976 ebenfalls erhöht, um den Fondpassagieren mehr Kopffreiheit zu verschaffen. Dies geschah allerdings in einem langgestreckten Bogen etwas eleganter als beim Break.

Aufgrund seiner Bauform ist der CX sehr frontlastig. Dazu kommen noch Details, wie die ganz weit vorn, direkt hinter dem Scheinwerfer eingebaute Batterie. Hebt man einen CX ganz vorschriftsmäßig an allen 4 Wagenheberaufnahmen hoch, so befindet er sich genau in der Waage. Wenn man nun ein hinteres Rad abschraubt, kippt der Wagen vorn über. Das erklärt auch, warum sich die Fahreigenschaften eines CX deutlich verbessern, wenn man ihn hinten etwas belädt. Grundsätzlich neigt er in zu schnell gefahrenen Kurven zum Untersteuern. Das heißt, dass er niemals ins Schleudern geraten oder sich überschlagen würde, sondern einfach weiter geradeaus aus der Kurve fahren würde. Wenn man einen CX also sportlich bewegen möchte, sollte man immer einen Zentner Kartoffeln im Kofferraum haben. Vorderachse

Der CX ist der letzte Citroen ohne McPherson Vorderachse. Die Vorderräder werden an einem oberen und einem unteren Querlenker geführt, welche von einem normalen Hydraulikzylinder wie an der Hinterachse gefedert werden .Er hat also noch keine anfälligen Federbeine, wie BX, XM oder Xantia. Die Querlenker sind am vorderen Fahrschemel gelagert. HinterachseAn dieser äußerst steifen Stahlkonstruktion werden auch die Motor-Getriebe-Einheit und die Lenkung befestigt. Die Hinterachse besitzt längs Schwingarme, an welchen die Hinterräder geführt werden, und ebenfalls einen Fahrschemel, d.h. die Schwingen sind nicht direkt an der Karosserie, sondern an einem ca. 20cm dickem Stahlrohr befestigt, welches quer unter dem Fahrzeug zwischen Rückbank und Tank verläuft. Dieser hintere Fahrschemel ist über hohle Längsträger mit dem vorderen Fahrschemel verbunden, welche den Hilfsrahmen des CX darstellen. Die Verbindungen der Träger mit den Fahrschemeln wurden genietet, und zwar mit insgesamt 40 Nieten. Wenn man hier Schrauben vorfindet, deutet das auf einen massiven Unfall mit Rahmenschaden hin. Der Hilfsrahmen mit Fahrschemeln, Achsen und Motor ist alleine fahrfähig und nicht starr mit der Karosserie verbunden. Diese ruht nur über flexible Gummipuffer verschraubt auf dem Fahrgestell. Schwingungen, Vibrationen und Verwindungen des Chassis werden von diesen Silentblöcken aufgenommen und nicht an die Karosserie weitergegeben und somit von den Insassen fern gehalten.

Dieses Konzept in Verbindung mit seiner Federung macht den unschlagbaren Komfort und die hervorragende Geräuschdämmung des CX aus.