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Gedanken zum CX

 

Philosophie des CX Geschichte des CX Gedanken zum CX

 

 

CX Gedanken sind emotionale Gedanken. Sie erwecken das Auto zum Leben, lassen es von einer technischen Konstruktion zu einem Wesen mit eigenem Charakter werden. Was macht diesen Charakter aus?

Andersartigkeit, Individualitt, Schnheit, Ergonomie, Dynamik, Sicherheit, Freundlichkeit. Es ist die Summe seiner Eigenschaften als Auto, die das Erleben eines CX zum Erlebnis  machen. Es beginnt bei seiner Erscheinung: Lang, flach und aerodynamisch liegt er auf der Strasse. Seine stilistischen Details fallen spontan kaum auf, was bleibt ist ein Gesamteindruck und das Bedrfnis, irgendwann einmal mit einem solchen Auto zu fahren. Wenn es dann soweit ist, kommt das Gefhl der eigenen Kleinheit und Unvollkommenheit. Man fhrt nicht Auto, sondern bedient einen CX, und das will gelernt sein.

Bedienelemente, Sitzposition, Fahrverhalten, alles scheint vollkommen anders zu sein. So etwas hat man noch nicht erlebt. Bei den grundstzlichen Handlungen des Autofahrens, lenken, blinken, bremsen... macht das Auto seinen Fahrer dezent darauf aufmerksam, dass man alle erlernten Automatismen wohl besser noch mal berarbeiten sollte. Wenn man das hinter sich hat, dann stellt es sich ein, das Gefhl CX-Fahren. Eine Art Kooperation zwischen Mensch und Maschine. Der Fahrer gibt nur Kommandos, die der CX sofort und przise in Bewegung umsetzt. Im CX braucht man keine Spielereien. Allein die Fundamente der Fortbewegung, schneller, langsamer, rechts, links, vermitteln puren Fahrspa und serise Souvernitt. Purismus, der jede weitere Ausstattung zwar angenehm aber letzten Endes berflssig macht. Der CX kommuniziert mit seinen Insassen, kommentiert jede seiner Bewegungen mit einem Zischen oder Klacken, man muss eben nur seine Sprache verstehen. Man sprt seine Anstrengung, hat das Gefhl, dass sich alles an ihm bewegt. Wellen, Riemen und Gelenke tun ihr Bestes, um die Passagiere zufrieden zu stellen. Es sind eben genau die Dinge, fr die der CX geliebt wird, welche die breite Masse ihn verabscheuen lassen. Aber genau darber ist der CX Fahrer ja froh.

Die Bedrfnisse des Wagens sind rckwrts gewandt, hin zu alten Konventionen, er ist hoch kompliziert und doch anspruchslos und, obwohl er viel moderner ist als sein Vorgnger, bleibt er dezent zurckhaltend und unauffllig. Diese Unaufflligkeit macht ihn zugleich moderner als seinen Nachfolger. Selbst nach 2000 fllt ein Serie 2 CX im Straenbild kaum als 30 Jahre altes Automobilkonzept auf. Die Autos seiner Zeit waren durch die lkrise zur Bescheidenheit verdammt, und diese trgt er bis heute zu Tage. Wie sonst ist es zu erklren, dass er bei so viel Genialitt zu so wenig Ehren gelangt ist und nie aus dem Schatten seines Vorgngers heraustreten konnte und bis heute im Alltag seinen Dienst verrichten muss?  Dabei ist es ja gerade die Genialitt, die das erst ermglicht. Mangelnde Qualitt in mancher Hinsicht tun einem genialen Konzept keinen Abbruch. Ihm bleibt lediglich die Ehre seines Sonderstatus.

Dieses Auto kann man nicht einfach so verkaufen. Es ist auf Kufer angewiesen, die zu ihm passen. Und die kommen von ganz alleine. Mit einem CX kann man eben nur glcklich werden, wenn man genau so ein Auto haben will. Anfang der 90er Jahre verschenkte Thomas Gottschalk in einer Fernsehshow jede Woche einen XM. Das wre mit einem CX undenkbar gewesen. Sein Konzept stirbt Ende der 80er Jahre und mit ihm die Originalitt der Autos und die Echtheit von Citroen.

Die letzten Exemplare sterben gerade jetzt und nur wenige werden brig bleiben und ihre Aufgabe berleben. Aber dann wird ihnen das Sonntagskleid verpasst und sie werden von Berufs wegen Oldtimer.